Frühling im November
Shownotes
Oliver von Allmen spricht mit Sascha Michael Campi über seinen Debütroman „Frühling im November“, der im Herbst 2026 im Neptun Verlag erscheint. Im Zentrum des Gesprächs stehen die Entstehung des atmosphärischen Kriminalromans, den Protagonist Marc Kamps sowie die Frage, wie Hoffnung selbst in den dunkelsten Momenten entstehen kann.
Inhalt "Frühling im November"
In einer kalten Novembernacht steht Marc Kamps am Ufer der Emme, entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch im letzten Moment klingelt sein Telefon. Am anderen Ende der Leitung: eine verzweifelte Unternehmerin mit einer ungewöhnlichen Bitte. Ihre Tochter sei angeblich freiwillig aus dem Leben gegangen. Doch sie ist überzeugt, dass es Mord war.
Kamps ist kein Ermittler, sondern Softwaretester. Trotzdem lässt er sich auf den Auftrag ein. Was als Gefälligkeit beginnt, entwickelt sich bald zu einer Suche nach der Wahrheit. Während er das Umfeld der jungen Frau durchleuchtet, stößt er auf Widersprüche, verborgene Motive und ein Netz aus Beziehungen, das weit komplexer ist, als es zunächst scheint.
Doch die Nachforschungen verändern nicht nur seinen Blick auf den Fall. Schritt für Schritt findet Kamps auch selbst zurück ins Leben und erkennt, dass selbst im dunkelsten November ein neuer Anfang möglich ist.
Eine atmosphärische Geschichte über Wahrheit, Hoffnung und die unerwarteten Wendungen des Lebens.
Information und Bestellung:
https://www.neptunverlag.ch/detail/29791AB/
Transkript anzeigen
00:00:00: Der
00:00:00: Autoren-Podcast
00:00:02: präsentiert von Neptunverlag.
00:00:06: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute zu Gast ist Oliver von Almen aus München Buchsee ein angehender Kriminalautor der sein erstes Buch im Oktober dieses Jahres veröffentlichen wird mit dem Titel Frühling im November.
00:00:19: Hallo Oliver!
00:00:20: Hallo Sascha, danke für die Einladung!
00:00:23: Gerne gerne!
00:00:23: Oliver wer sitzt mir hier genau gegenüber?
00:00:26: Ich habe mich bereits angeteunt, Oliver Von Almen Autos.
00:00:29: technisch bin ich aktuell an einem Punkt, wo das Adjektiv-Jung nicht mehr so inflationär oft verwendet wird.
00:00:36: Aber trotzdem gehe ich noch nicht steil auf die Vierzig zu und ich glaube, dass ist zwar eine kreative Phase, in der ich aktuell durchlebe und dementsprechend habe ich in dieser Phase entschieden einen Kriminalroman zu schreiben.
00:00:51: Ruflich kommst du ja eigentlich aus einer buchfernen Welt.
00:00:54: So bist du in der IT-Brosche tätig?
00:00:56: Ist da auch ein Zahlenmensch?
00:00:58: Vernommen?
00:00:59: habe ich das richtig?
00:01:00: Das ist korrekt, ja.
00:01:02: Es macht es eigentlich auch umso spannender, dass du jetzt ein Buch geschrieben hast und dann noch einen Kriminalroman.
00:01:06: Wie kam es dazu?
00:01:08: Ja, das ist eine lange Geschichte aber ich denke ich hatte immer das Glück, dass sich ein Gefragter-Tänzer auf verschiedenen Hochzeiten war.
00:01:18: also ich hatte verschiedene Interessen und wie du richtiger gesagt hattest... Ich bin eher ein analytischer Mensch Aber ich habe mich bereits sehr früh mit Literatur befasst und habe zum Beispiel auch wenn wir zuhause einen Film geguckt haben, habe ich meistens mir überlegt wie könnte eine Fortsetzung aussehen.
00:01:40: Und ich habe dementsprechend für mich dann die Qualität war natürlich noch in einer Pfeife rauchen.
00:01:45: aber ich habe eigentlich dann meine eigene Fortsetzungen geschrieben und ich habe wahrscheinlich dort meinen ersten so Baby Steps gemacht in Charakterentwicklung.
00:01:55: Ich habe versucht, die Handlungsverläufe zu definieren und das waren meine erste Schritte.
00:02:01: Und ich habe dann eigentlich ein bisschen den Bezug verloren zum Schreiben und das kam erst wieder im Rahmen meiner Grundausbildung.
00:02:09: dort hab' ich eine Art Schreibwerbbewerb gewonnen.
00:02:12: Habe dort den besten Aufsatz erzielt und ich habe mir damals gesagt wenn ich einmal die Möglichkeit Da schreibe ich ein Buch.
00:02:22: Das habe ich dann aufgrund von Studium und allen wieder ein bisschen auf die Seite gelebt, habe anderen Interessen gefreundt und dann kam am Anfang der zwanzig-zwanzig Jahre eigentlich die Situation, dass sich wieder mehr Zeit hatte.
00:02:39: Ich habe mir gesagt, wieso nicht ein Buch schreiben?
00:02:41: Und das war eigentlich der Start zu diesem Buchprojekt!
00:02:44: Da hast du dich aber den Kriminal-Roman entschieden, was auch viele machen.
00:02:48: Das ist ja auch ein beliebtes Schore.
00:02:49: Was ich aber hochinteressant finde bei dir... ...ist die Wahl des Ermittlers quasi!
00:02:54: Also die meisten wählen ja einen Kriminalpolizisten und Journalisten.
00:02:59: Ist da auch immer der Journalistin, ist ja sehr gefragt im Moment.
00:03:02: Und du hast da etwas ganz anderes gewählt?
00:03:04: Hast du auch ein bisschen Oliver hinein gezaubert?
00:03:07: Das ist eigentlich ein IT-Profi, der da ermittelt, Kampf sei es der
00:03:11: Protagonist?!
00:03:12: Hast du dich damit sicherer gefühlt, weil du da auch eigentlich ein Stück von dir selber mit einbringen konntest?
00:03:17: Oder warum ist die Wahl genau auf so einen Protagonisten gefallen.
00:03:21: Also das war auf mehreren Gründen der Fall.
00:03:24: zu meinen es liegt eigentlich relativ nahe dass man einen Kommissar aus einem Polizist nimmt und das war auch ursprünglich meine Idee.
00:03:32: aber ich habe im Schreibprozess relativ schnell festgestellt dass es für mich schwierig ist wie ein Polizista zu denken.
00:03:41: Es ist schwierig, woher kommt diese Person?
00:03:43: Was hat diese Person alles in ihrer Ausbildung erlebt?
00:03:47: Welche Sorgen hat dieser Person?
00:03:50: Und dann merkte ich dass diese Person oder dieser Ermittlerprotagonist eigentlich viel zu eindimensional werden würde.
00:03:58: Da staune ich ja manchmal selber auch als Präsident von Grimischweiz und ich manchmal auch angehende Autoren und Autorinnen beobachte.
00:04:05: Woher die überhaupt das Wissen nehmen?
00:04:07: Oft haben sie ja noch Berater oder Kontaktpersonen, wo sie zur Rate ziehen können.
00:04:11: Das hast du aber eigentlich ganz schlau gelöst in dem Du eigentlich ein bisschen Dich selbst mit eingebaut hast.
00:04:17: was mich extrem fasziniert hat muss sich auch eine geniale Zeitaktuelle Idee finde ist, du hast dann auch KI eingebaut.
00:04:24: Das heißt dein Ermittler oder dieser IT-Spezialist der benutzt unter anderem auch KI zum ermitteln also der ist dann eigentlich so ein bisschen verloren in den Ermittlungen kann man sagen und er eigentlich KI zur Rate etwas was wahrscheinlich sogar mittlerweile auch wichtige Ermittler machen.
00:04:40: aber es ist natürlich auch nachvollziehbar das ist ja wirklich hoch interessant dass da wirklich jemand mal die neuen technischen Errungenschaften nutzt.
00:04:48: Ist das eine Idee, die du von Anfang an verfolgt hast oder ist es im Schreibprozess entstanden?
00:04:52: Das ist schon eher im Schreb-Prozess entstand und einfach auch weil diese Entwicklungen wirklich... ich sage jetzt auch die Popkultur.
00:05:01: wir fast haben, also Kai ist ja wirklich uns aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und dementsprechend habe ich es auch um ein bisschen weitere Realitätsnähe zu produzieren.
00:05:12: Habe ich gesagt wie würde eine solche Person vorgehen?
00:05:16: Und das wäre eigentlich utopisch wenn dieser Person nicht auch Kai zuraten ziehen würde.
00:05:22: Hast du den Kai auch benutzt?
00:05:24: um die Frage zu beantworten Wie schreibe ich am Buch?
00:05:29: Wenn ich es jetzt schreiben würde, würden die Antwort ja lauten.
00:05:32: Aber weil mein Buchprojekt positiv formuliert eine gewisse Zeit in Anspruchnahme und diese Kreativitätsprozess kann ich sagen dass zum Zeitpunkt wo ich dieses Projekt gestartet habe sind die großen Modelle die wir heute noch nicht auf dem Markt gewesen also bin ich wirklich relativ
00:05:55: frühzeitig dran gewesen.
00:05:59: Schreibprozess.
00:06:00: Wie kann ich mir den bei dir vorstellen?
00:06:02: Hast du da wirklich Zeit genommen, hast du da fixe Tage gehabt zum schreiben und hast du sogar Urlaub genommen und dich irgendwo zurückgezogen?
00:06:08: Von allem ein bisschen etwas.
00:06:10: also für mich war es so... Ich habe oftmals unterwegs die Ideen entwickelt, habe in meinen Notizapp verschiedene pragnante Aussagen einmal fest gehalten und in einem weiteren Schritt habe ich mir dann die Zeit genommen diese zu verschriftlichen, dann gab es Momente an denen ich an einem Abend beispielsweise mir Zeit genommen habe und einmal geschrieben habe.
00:06:37: Manchmal hab' ich einen Wochenende gebraucht und ich habe aber auch sehr viele Phasen gehabt bei denen nicht viel lief, aber vielleicht im Hintergrund eine gewisse, trotzdem ein Kreativitätsprozess stattfand und ich dann merkte an dieser Szene kann ich wieder mehr tiefe reinbringen.
00:06:57: Also um auf deine Frage zurückzukommen, ein sehr vielschichtiger Prozess.
00:07:02: Der Titel des Buches Frühling im November hat mich persönlich erstaunt, klingt für mich nicht nach einem Kriminalroman, das soll jetzt nicht negativ sein.
00:07:11: wie kam es zu diesem Titel?
00:07:13: Ich habe bewusst einen Titel gewählt den man vielleicht nicht gerade ad hoc in einem Kriminalroman erwartet weil ich auch dort eine gewisse Überraschung produzieren wollte und ich hatte einfach irgendwie das Gefühl, es gibt ja verschiedene Handlungsstränge in diesem Buch.
00:07:31: Und diese Metaphrat hat mir sehr gut gefallen um eine dieser Handlungs-Sprange benannt wiederzugeben und dementsprechend hatte sich angeboten ich hatte auch noch in der Verlosung in meinem Kopf andere Titel aber wir schienen mir dann diesen Buchprojekt fast ein bisschen zu profan.
00:07:52: Ich fand das irgendwie spannend.
00:07:54: Aber ich gebe dir recht Solche Ideen haben Chancen und Risiken, ganz klar.
00:07:59: Mich klingt das schon ein bisschen nach so einem Leiden Colin Hoover Touch oder so, was eben aktuell sehr modern ist.
00:08:05: Da wäre auch die nächste Frage inwiefern spielt denn die Liebe eine Rolle in deinem Roman?
00:08:09: Die Liebe spielt hoffentlich bei vielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle und dementsprechend auch in diesem Buch.
00:08:16: also... ...die Liebe als tragendes Element in einer solchen Heldenreise kann ich vorweg nehmen kommt nicht zu kurz.
00:08:25: Ich durfte ja schon ein bisschen in das Buch einlesen und bin da wirklich begeistert.
00:08:29: Das ist was ganz Neues, etwas Spannendes.
00:08:31: Es ist nicht nur für die Schweizer Publikum, sondern auch für Deutschland Österreich interessant.
00:08:36: Was es aber besonders finde ich noch für die Schweiz sehr interessant machte und das hast du auch sehr intelligent gelöst.
00:08:41: Du hast ja auch viele Örtlichkeiten oder Betriebe eingebaut, die man kennt...
00:08:47: Ich habe verschiedene Orte eingebaut, z.B.
00:08:50: auch die EMME, was für mich ein wichtiger Ort ist zum Krafthanken aber dann auch Orte wie das Strandepot, das Paul-Klädzentrum, Zollikoffenhausort und auch diverse Orte in Bern.
00:09:08: Und ich habe einfach das Gefühl gehabt Auch für mich ... ich lese gerne einmal eine Geschichte wo ich dann später den Ort wirklich physisch erleben kann.
00:09:18: Eben, es gibt verschiedene interessante Geschichten die dann irgendwie im Silicon Valley spielen.
00:09:24: aber ich finde das so zum interessanter wenn ich dann wirklich hingehen kann und dort auch ein bisschen die Atmosphäre aufsaugen kann welche der Autor oder die Autorin dort transportiert hat.
00:09:37: Konstrukt habe ich bewusst dann sehr stark eingezogen.
00:09:41: Das ist ja glaube ich auch ein bisschen das Erfolgsgeheimnis vom Regio-Crimi allgemein, dass man sich da die Orte wiedererkennt und sich hineinversetzen kann – es gibt übrigens auch einen Feedback, den ich bei meinen Büchern oft bekomme gerade in diesem Raum Bernstadt finden oder sich abspielen und mir die Leute sagen, ich konnte mich da genau reinversetzen weil ich die Location kenne und so.
00:09:59: Ich glaube schon, dass das ein gutes Gewürz für das richtige Rezept ist.
00:10:03: am Schluss!
00:10:04: Hast du denn schon bereits Veranstaltungen geplant, Lesungen?
00:10:08: In welche Richtung denkst du da, um das Buch zu vermarkten?
00:10:10: selber als Autor.
00:10:12: Also ich bin mir immer noch am überlegen betreffend eine Lesung.
00:10:16: Ich denke es ist wichtig auch dass das Publikum alive erleben kann aber es ist nicht gerade Spruch reif.
00:10:22: also sie
00:10:23: sind doch in der Planung.
00:10:24: Es ist in dem Mache wie man so schön sagt.
00:10:26: Bist du
00:10:26: dann schon im nächsten Buch Projekt dran oder schreibst du schon weiter?
00:10:29: oder sagst du dir jetzt warte ich mal erst ab wie das erste läuft
00:10:32: Letzteres.
00:10:33: Ich bin wirklich gespannt, wie der Roman ankommt und ich lasse dort auch ein bisschen das Publikum entscheiden.
00:10:41: Eine Theaterweisheit, die ich einmal gehört habe ist Das Publikuum hat im Recht und das finde ich wichtig.
00:10:48: Es ist relevant, wie das Buch ankommt.
00:10:52: Und am Schluss finde ich es zentral wenn man das Feedback nimmt und anhand von diesem entscheidet.
00:11:00: möchte ich noch einmal ein solches Buchprojekt starten oder ob man sagt, hey war cool.
00:11:06: Aber ich bleibe bei dieser Version und ich denke an sich Mark Kampes als Figur ist noch nicht auserzählt.
00:11:15: es gibt verschiedene Handlungsstränge die man sich weiterführen könnte aber nichtsdestotrotz Ich bin da ganz ergebnisofend.
00:11:24: Das ganze hat auch einen Seriencharakter kann man sagen.
00:11:27: Man kann das wirklich noch weiterspielen Wenn du uns das Buch so ein kurz beschreiben müsstest, um was genau geht es im fröhlichen November.
00:11:35: Es geht um den Protagonisten Mark Camps – einen Selbstmordgefährdeter-Softwertester der sich in einer beruflichen Pause befindet.
00:11:46: und diese berufliche Pause wird er zum Fallanalytiker widerwählen weil eine alte Auftraggeberin ihn mit der Situation konfrontiert dass ihre Tochter vor einem halben Jahr Selbstmord begangen hat und sie ihn bittet, ob er sich mit seinem erfachfremden aber analytischen Verstand nochmal an die Aufarbeitung dieser Tragödie befasst.
00:12:14: Dementsprechend wird Kampf zum Fallanalytiker – das kann ich bereits jetzt vorwegnehmen – und erstellt im Verlaufen der Der Geschichte fest, dass eigentlich auch ein ganz anderer Fall noch sehr relevant ist.
00:12:28: Nämlich der Fall Mark Camps seine eigenen Probleme und dementsprechend habe ich diese Handlungsstränge verbunden.
00:12:37: Es
00:12:37: klingt wirklich sehr spannend das.
00:12:38: wir können uns da alle auf was freuen.
00:12:40: Wie hat denn dein persönliches Umfeld darauf reagiert?
00:12:42: Dass du jetzt als Buchautor durchstarrt oder so deinem Buchprojekt durchziehst.
00:12:46: Hast du da alle informiert?
00:12:47: Oder ist es eine Überraschung für alle?
00:12:49: Ja mein engstes Umfeld war dahingehend schon früh einbezogen, also war eingebunden dass ich an einem solchen Projekt bin.
00:12:58: Aber es gab natürlich auch viele Personen die von diesem Projekt überrascht wurden.
00:13:04: aber das Feedback war durchaus eigentlich überall positiv weil Ebene ist etwas was sicher nicht gerade jede macht und in Zeiten von KI ist ein Buch welches so gedruckt wird vielleicht auch Etwas anderes und kann auch mal Interesse wecken, was es früher vielleicht nicht einmal gemacht hat.
00:13:27: Also kann ich so masumare um sagen sicher sehr positiv.
00:13:31: Das war Oliver von Almen mit dem Thema über sein Buch Frühling in November das im Oktober beim Neptune Verlag erscheinen wird.
00:13:39: Es wird eine Print- und Ebookversion davon geben.
00:13:41: Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite des Neptun Verlags.
00:13:45: Lieber Oliver, vielen Dank dass du hier warst und alles Gute für deine Karriere als
00:13:55: Buchautor!
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