BITE ME if you love me

Shownotes

Dark Romantasy Buch. Erscheint im August 2026 als Print und E-Book. Hier eine erste Kostprobe, gelesen vom Autor.

Inhalt von "BITE ME - if you love me":
Er ist berühmt. Berüchtigt. Und tödlich. Und sie ist die Einzige, die ihm widerstehen kann.

Sorin Rodu, Skandalautor und Frauenschwarm, flieht vor seiner Vergangenheit in die Schweiz. Bei einer Lesung in Bern begegnet er der unnahbaren Liana, die immun gegen seinen Charme zu sein scheint. Was als gefährliches Spiel aus Blicken und Provokation beginnt, wird zu einer Anziehung, die Sorin nicht kontrollieren darf. Denn er hütet ein uraltes Geheimnis, das die beiden schon bald in den Fokus eines mächtigen Vampirzirkels bringt. Was als prickelndes Spiel aus Blicken und Verlangen beginnt, endet in einer brutalen Jagd zwischen Blut, Lust und Schatten, in der über das Schicksal der Menschheit entschieden wird.

Informationen und Bestellung:
https://neptunverlag.ch/detail/29620AB/

Autorenwebsite:
www.smc-books.ch

Transkript anzeigen

00:00:00: Der Autoren-Podcast präsentiert von Neptun Verlag.

00:00:06: Kapitel I Liana Samstagabend Der Regen strömt herab wie nur selten in Bern.

00:00:14: Ich husche vom Berner Hauptbahnhof, erüber unter die Lauben wo ich den schützenden Schirm umgehend zusammenklappe ihn ausschüttle und ihn anschließend in mein Umhängetasche verstau'e.

00:00:24: Dieses verdammte Sauwetter fluche ich laut vor mich hin.

00:00:28: dann mache ich mich auf den Weg in Richtung Zytglocke, wo ich mit Dominika Balmer verabredet bin.

00:00:34: Eigentlich wollte ich das Wochenende zu Hause von meinen Büchern verbringen und lernen – doch meine beste Freundin hat nicht locker gelassen bei ihrem Wunsch, da sie sich heute Nacht begleite, da ihr Lieblingsautor nicht nur frisch nach Bern umgezogen ist, sondern heute auch seine erste Lesung zu seinem neuesten Bestseller veranstaltet!

00:00:52: Dominika hat bereits frühzeitig Tickets für den Kornhauskeller organisiert, um diesen Anlass auf keinen Fall zu verpassen.

00:00:59: Anfanglich sollte ihr Freund Tobias sie zur Lesung begleiten, da die beiden sich jedoch wie bereits oft zuvor zerstritten haben muss ich nun herhalten.

00:01:09: Grundsätzlich teilen Dominika und ich unsere Liebe so gut in Büchern – doch bei der Einstufung was als Gut gelten soll sind wir uns nur selten einig!

00:01:18: Während ich gerne Sachbücher oder romantische Geschichten verschlinge, steht Dominika eher auf Krimis und Dark Romance.

00:01:25: Und genau im letzteren Genre gilt er aus Rumänien stammende Buchautor Sorin Rado als Meister seiner Klasse.

00:01:32: Seine Bücher sind düster-, errotisch-und kratzen intensiv an den Nerven seiner Lesenschaft.

00:01:38: Besonders die Frauen lieben seine Werke!

00:01:40: Viele bekannte Buchbloggerinnen vergöttern diesen Autor.

00:01:44: Die Handlungen sind zwar oft vorhersehbar Die Protagonisten bis ins Detail beschrieben, genauso wie die Sechzehn von denen es in seinen Romanen unzählige gibt.

00:01:54: Ich habe keines seiner Bücher gelesen auch wenn Dominika mir schon viele Male dazu geraten hat.

00:01:59: Zum einen liegt es am Schore das mir missfällt und zum anderen am Autor selbst, der als sehr arrogant und abgehoben

00:02:06: gilt.".

00:02:07: Ständig gibt es Schlagzeilen rund um seine Person, bezüglich Eskapaden in Nachklubs, Streitreien mit anderen Autoren sowie einige Frauengeschichten, mit denen er die von so manchen Filmstar aus Hollywood übertrifft.

00:02:21: Der einzige Grund was habe ich Dominika heute zugesagt habe sie zu begleiten ist dass ich hier seit einer Ewigkeit etwas schuldig bin und denn das hat mich Dominika gestern am Telefon gleich mehrfach

00:02:31: erinnert.".

00:02:32: Schnellen Schrittes laufe ich weiter an der Spittelgasse entlang, danach wechsle ich in die Markgasse.

00:02:38: Trotz des Regens sind viele Leute unterwegs – vor allem junge mit alkoholischen Getränken, die sich unter den Laubern einen Unterschlupf suchen, bevor sie zum nächsten Bar weiterziehen!

00:02:48: Die hohen Absätze meiner Schuhe hallen durch die Lauben.

00:02:51: Einige Minuten später erblicke ich von weitem meine beste Freundin.

00:02:54: Unter einem schwarzen Schirm, der mit einem weißen Totenkopf-Motiv bedruckt ist, steht sie wartend vor dem Kiosk direkt vordrückt die Glocke.

00:03:03: Sie hat sich für ein äußerst aufreizendes Outfit entschieden – da kurze Rock und das rote Top, dass ihre Prallenbrüste betont.

00:03:10: Wüsst ich es nicht besser?

00:03:11: So könnte man meinen eine Figur aus Sorinradus Büchern sein zum Leben erwacht und hätte sich im Bären verehrt!

00:03:17: »Hey Süße!

00:03:18: Wehe wir sind nach diesem Gefallen nicht quitt.

00:03:21: Ich erhalte einen Inigo Marmung gefolgt von einem Kuss auf die Wange... Schön, dass ich ihr mit meiner Anwesenheit Freude bereiten kann.

00:03:28: Auch wenn mir bewusst ist, daß ihre gute Laune eher dem Umstand zu verdanken ist, das sie heute auf solidem Radu treffen wird.

00:03:34: Weshalb es sich für die Aufreiß-Outfit entschieden hat, kann ich allerdings nicht verstehen.

00:03:39: Erstens ist sie noch immer mit Tobias zusammen und zweitens ist soliden Radu bestimmt beinahe vierzig Jahre alt und nicht gerade der Mann von dem er mehr als ein One Night Stand erwarten kann!

00:03:49: Ich bin so aufgeregt.

00:03:51: Dominika beginnt euphorisch vor mir hin und

00:03:53: herzutänzeln.".

00:03:54: So lange habe ich auf den Moment gewartet, dass ich ihn begegnen darf.

00:03:57: – Wenn so er will mit mir sprechen?

00:03:59: – Ah was!

00:04:01: Er wird mit jedem reden, der eines seine Bücher kauft.

00:04:04: Ich bin auch immer der Meinung, daß du diesen Autor

00:04:06: überschätzt.".

00:04:08: Der Blick, die ihm mit Dominika zuwirft, spricht Bände.

00:04:11: »Weeh, jemand wagt es etwas gegen Sorinradu zu sagen.

00:04:14: Dafür wandelt sie sich in eine Furie.

00:04:17: Da heißt es dann die Beine in die Hand nehmen und die Flucht ergreifen.«.

00:04:22: Zum Glück bin ich ihre beste Freundin, sie verzeigt mir raster als anderen und sie kämmt meine Meinung zu ihrem Autorungott bereits.

00:04:29: Sie fasst mich an der Hand und zieht mich mit.

00:04:31: Wir überqueren die Straße vor einer gerade an der Haltestelle eintreffenden Straßenbahn.

00:04:36: Zuerst auf einen Drink in der Kuba-Bar sowie sofort abgemacht danach direkt in den Cornhouse Keller.

00:04:42: so ist der Plan.

00:04:43: Vor der Bar angelangt stoppe ich meine beste FreundIn.

00:04:47: Etwas verstehe ich nicht.

00:04:48: warum muss der Typ seine Lesungen immer um Mitternacht abhalten?

00:04:52: Kann er nicht wie alle anderen Autoren seine Events Nachmittag oder am Abend in einer Buchhandlung veranstalten?

00:04:59: Dominika schaut mich an, als hätte ich gerade eine äußerst dumme Frage gestellt.

00:05:03: Sorin Rado ist in keiner Weise mit anderen vergleichbar – auch wir.

00:05:07: seine Fans gehören nicht zu den Normalenlesern und er weiß, dass wir nicht gerne im Verstaubten Buchhandlungen herumhängen und daher passt er sich uns an und plant seine Veranstaltungen eben nachts!

00:05:18: Noch selten habe ich einen derartigen Bullshit gehört, doch verzichte ich auf einem Kommentar und röste mich mit dem Gedanken, dass auch meine beste Freundin keinen Schimmer hat, warum Sorin seine Leserschaft nachts durch die Straßen hetzt.

00:05:31: Das südamerikanische Bier in der Kuba-Bar schmeckt lecker!

00:05:34: Dominika hingegen gönnt sich ein Glas Wein.

00:05:37: Früher hat sie mir stets versucht einzureden, daß eine Frau kein Bier trinken soll – es kamen Vorträge über Etikette und so ein Mist… aber auch heute scheint dir das alles egal zu

00:05:46: sein.".

00:05:46: Ich könnte wahrscheinlich eine warme Milch bestellen und sie würde es nicht bemerken.

00:05:51: Die Musik dröhnt in voller Lautstärke durch die Bar, das Lokal ist wie immer am Wochenende prall gefüllt.

00:05:58: Für meinen Geschmack sind es zu viele Leute auf einem Haufen aber für einen Trink zum Vorglühren ist es genau das Richtige.

00:06:04: Dominika reich mir an der Theke erst mal von Rübel.

00:06:07: Die heutige erste Lesung in der Schweiz wurde auch von den Medien aufgeschnappt.

00:06:11: Die Online-Zeitung «Zwanzig Minuten» lobt die Sprachkenntnisse von Sorin Rado, der angeblich vor seinem Umzug in die Schweiz bereits Deutsch gelernt hat.

00:06:19: Mittlerweile spreche er mindestens sechs Sprachen, so der Journalist in seinem Artikel.

00:06:23: Was ich die letzten Zeilen gelesen habe, erkenne ich dass Dominika beim Barkeeper bezahlt hat.

00:06:28: Sie gibt mir mit aufgerissenen Augen und einem breiten Lächeln zu verstehen das wir aufbrechen müssen.

00:06:33: Wir verabschieden uns vom braun gebrannten Barkeeper danach von dem freutlichen Türstehern und spazieren die letzten Meter hinüber zum Kornhauskeller.

00:06:41: Vor dem Eingang steht bereits ein großes Werbeschild mit einer Nahaufnahme von Sorin Rado.

00:06:46: Während Domenecan sein Bild anschmachtet, frage ich mich einmal mehr, wie man einen Typen mit einer so arroganten und gleichgültigen Ausstrahlung nur in geringster Weise attraktiv finden kann.

00:06:58: Kapitel II Soren.

00:07:01: Nur noch wenige Minuten bis die Türen zum Korenhauskeler geöffnet werden – es ist meine erste Lesung in der neuen Heimat!

00:07:08: Mein aktuelles Buch, Wilde Besessenheit ist bereits an der Spitze mehrere Bestsellerlisten und verkauft sich weltweit in über zwanzig Sprachen übersetzt wie frisches Brot in den Morgenstunden.

00:07:19: Nach einigen Jahren in London hatte ich einen Tapetenwechsel nötig.

00:07:22: Die Schweiz kenne ich aus dem Urlaub und die Stadt Bern hat mich schon bei meinem ersten Besuch imponiert.

00:07:27: Was ich an diesem Alpenland besonders schätze ist die Bescheidenheit Und die Normalität die man hier auch als Prominente genießen darf.

00:07:33: In der Schweiz kann man sogar einen Bundesrat im Zugang treffen, so friedvoll ist das Leben hier.

00:07:39: Und auch für einen internationalen Bestseller wie mich ist es hier um einiges angenehmer.

00:07:43: In London erkannte man mich mittlerweile an jeder Straßennecke und das kann eine Zeit lang unterhaltsam sein aber in vielen anderen Momenten auch belastend und kräfteraubend.

00:07:52: Vor einigen Monaten habe ich den Entschlust gefasst meine Wohnung an der Dorset Street zu verkaufen.

00:07:57: Vorerst habe ich mir hier in Bern eine Wohnung, mein Price Hotel nahe der Schönburg gemietet.

00:08:02: Eine wunderschöne Virenhalbzimmerwohnung mit Blick auf die Innenstadt.

00:08:05: Mein Manager Matthew Smith meinte, Ich sollte direkt ein Haus kaufen was mir einmal mehr zeigt wie weniger mich kennt, nämlich hält es nie länger aus fünf Jahre am selben Ort.

00:08:15: Ursprünglich stamm ich ja aus Rumänien und was viele nicht wissen sogar aus einer fahrenden Familie.

00:08:20: Ich habe das Reisen im Blut, und sobald ich das Gefühl habe, dass mir die Füße am Boden festwachsen, verpisse ich mich, so schnell ich kann.

00:08:27: Herr Rado, dürfen wir Ihnen noch etwas zu Trinken anbieten?

00:08:31: Bevor wir die ersten Gäste

00:08:32: reinlassen?"

00:08:33: erkundigt sich eine nette blonde Kellerin.

00:08:36: Ich blicke ihr tief in die Augen und spüre wie sie ich Sie mit meiner Aura nervös mache.

00:08:40: Ihr Puls erhöht sich in meine Nähe – das kann ich fühlen!

00:08:44: Dann dieser Duft diese Mischung, die mich beinahe um den Verstand

00:08:47: bringt.".

00:08:47: Zum einen die, der aus ihren Poren dringt, zum anderen die Kombination mit dem Parfüm, für das sie eindeutig einiges an Geld ausgegeben hat.

00:08:56: Ich mußte ihrem Prallen hintern, als er sich von meinem Tisch entfernt und für einen kurzen Augenblick stell ich mir vor, wie ich Sie mitten auf der Bühne, auf dem Lesessessel, auf mir reiten lasse.

00:09:06: Ein schöner Gedanke!

00:09:08: Jedoch wieder ein gefundenes Fressen für die Presse.

00:09:11: Matthew hat mich bereits mehrfach darum gebeten es in den neuen Heimat etwas ruhiger angehen zu lassen... was ich ihm versprochen habe, einzuhalten.

00:09:19: Die Tür zum Kornhauskeller wird unter Essen geöffnet.

00:09:22: Ich sitze wie vereinbart zuerst im großen Holztisch auf dem sich mein neuer Bestsell erstapelt.

00:09:28: Die Gäste werden mich gleich begrüßen und einige bereits eine Signatur einfordern.

00:09:32: Nach rund zwanzig Minuten werde ich dann auf der Bühne vom Moderator der heutigen Veranstaltung vorgestellt – dann interviert werden und anschließend beginn' ich mit der Lesung!

00:09:42: Es ist immer dasselbe um für mich mittlerweile zur Routine geworden Und doch ist der heutige Abend speziell, da es meine erste Lesung im Bären sein wird.

00:09:51: Mein Smartphone blinkt auf!

00:09:53: Eine Nachricht von Matthew….

00:09:54: Verkacke es nicht!

00:09:56: Ich ignoriere meinen Manager und lege das Smartphone zur Seite.

00:09:59: – die ersten Gäste betreten untertesten die Location.

00:10:02: Ein alter Mann in Begleitung einer jungen Südländerin, die meine Bücher mit Sicherheit regelmäßig verschlingt damit sie wenigstens durch ihre Fantasie zum Ergasmus

00:10:10: kommt.".

00:10:11: Es folgen einige Studentinnen, ein homosexueller Nerd.

00:10:14: Einige Pärchen, ein paar einzelne Gestalten... Und alle haben sie etwas gemeinsam!

00:10:19: Wie verschieden Sie auch sein mögen?

00:10:21: Sie wirken normal, bodenständig und schweizerisch.

00:10:24: »Wie gefällt es Ihnen hier bei uns im Bären?« erkundigt sich der Alte mit der jungen Schönheit im Arm.

00:10:30: Das Fondue hängt mir langsam zum Hals heraus aber die Frauen hier sind sehr appetitlich.

00:10:35: dabei wechsel ich meinen Blick zwischen ihren Augen und ihrem Ausschnitt hin und her.

00:10:39: Der alte lacht Als hätte ich gerade nicht seine Freundin angemacht.

00:10:43: Sie hingegen schaut mich an, als würde sie sich am liebsten direkt bei mir unter den Tisch kniehen.

00:10:48: Gerade als ich nachlegen will erinnere ich mich an Matthews Worte – verkack es nicht!

00:10:53: Ich halte mich also seufzend zurück, signiere die ersten Bücher und versuche so freundlich und professionell zu wirken wie man das von einem Autor

00:11:01: erwartet.".

00:11:01: »Ich freue mich so sehr dass ich sie endlich persönlich kennenlernen darf.

00:11:05: Bei diesen Worten blicke ich auf und bleibe für einen kurzen Moment beim Minirock unter der Herbstjacke hängen.

00:11:11: Lange blonde Haare, pralle Brüste — grundsätzlich nichts was man nicht gerne vernaschen würde!

00:11:17: Doch sehe ich in ihren Augen die Begeisterung für mich und das verrät mir, daß sie nach der ersten gemeinsamen Nacht zur Klette werden würde.

00:11:24: Auf so etwas stehe ich nicht, exigniere ihr als Buch «Für Die Hübsche Dominika».

00:11:29: »Darf ich ein Selfie mit Ihnen machen?« hakt die Süße nach.

00:11:32: Ich bejaue und stehe auf.

00:11:34: Sie tänzelt um den Tischer rum auf meine Seite, dann reicht sie ihr Smartphone rüber.

00:11:39: Zu WATERFUCK!

00:11:42: Wer ist denn das?

00:11:43: Für einen kurzen Moment vergesse ich nicht nur wo ich bin, sondern auch wer ich bin und was ich hier eigentlich mache.

00:11:48: Dieses Mädchen in den wunderschönen grünen Augen diese feinen Gesichtszüge ihr schwarzers langes Haar dann dieser Duft eine wunderbare Duft die noch nie an einem menschlichen Wesen gerochen habe.

00:11:59: Seid Ihr bereit unterbricht das wunderbare Wesen meine Gedanken.

00:12:03: Ohne zu antworten, posiere ich mich neben den Büchern und lege meinen Arm um die Blondine, damit sie späte mit dem Foto auf Social Media prallern kann.

00:12:11: »Tausend Dank!« schreit eine Dominika glücklich in Sohr.

00:12:13: Dann fordert sie von ihrer Begleitung das Smartphone zurück, um die Fotos zu prüfen.

00:12:18: »Du kannst gerne meine Falten mit einem Filter kaschieren, scherz' ich.

00:12:22: Ach was?«.

00:12:23: Herr Lauf begeistert schaut sich das Foto aus dem Display an.

00:12:26: Mein Blick wandert unterdessen zu der schwarzhaarigen Schönheit gegenüber.

00:12:30: – Willstest du auch noch ein Foto mit mir?

00:12:32: So mein kläglicher Versuch, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

00:12:35: — Nein danke!

00:12:36: Sie ist der Fan.

00:12:38: Verdutzt blicke ich sie an.

00:12:40: Und du nicht?

00:12:41: Machst du meine Bücher etwa nicht?

00:12:43: Keine Ahnung... Ich habe noch keines gelesen, erwidert sie achselzuckend.

00:12:48: Liana sei nicht so frech, faucht Dominica dazwischen….

00:12:51: Liana dieser Name Nicht nur dass sie die schönste isst, die mir je begegnet iß – nein, sie hat auch nog einen rumänischen Namen.

00:12:58: Ich muß sie kennenlernen.

00:13:01: »Schon gut, beruhige ich Dominika.

00:13:02: Meine Bücher sind nicht jedermanns Sache – das ist mir durchaus bewusst!«.

00:13:06: Liana schenkt mir ein Lächeln mit dem sie mir wohl recht geben will.

00:13:10: Ich hangle nach einem Buch aus dem Stapel vor mir, signiere es und reiche es Liana.

00:13:15: Ein kleines Geschenk als Dank, dass du deine Freundin begleitet hast.

00:13:18: Vielleicht wirst du ja trotzdem mal einen Blick rein?

00:13:21: Ich zwingert ihr zu.

00:13:23: Ihr Reaktion zur Folge ist sie jetzt nicht gewohnt so angeflörtert zu werden oder aber Sie hasst es einfach... Kapitel drei Liana.

00:13:33: Großartig, denke ich mir.

00:13:34: Jetzt halte ich ein Buch in der Hand, das sich gar nicht lesen will und dessen Autor ich nicht mag.

00:13:39: Zugleich trinket mir der Typ auch noch zu und meine beste Freundin ist darüber sichtlich verärgert, daß aus Interesse ihres Autorungottes mehr mir als ihr zugelten scheint.

00:13:48: Als könnte ich so etwas steuern!

00:13:50: Ich stecke den Schundromann in meiner Umhängetasche bedanke mich gespielt net bei ihm und gebe Dominika einen Zeichen, dass wir uns langsam einen Platz für die Lesung suchen

00:13:58: müssen.".

00:13:59: Wir verabschieden uns bei Sorin Radu und gehen auf die vielen Stühle zu, die bereits zu einem Großteil besetzt sind.

00:14:05: Gerade als wir zwei freie Plätze erblicken, steuert ein ältres Pärchen seitlich darauf zu.

00:14:10: Shit Happens meint Dominika gelassen – und wir grebeln uns mit einem Stehplatz ganz hinten.

00:14:14: zufrieden!

00:14:15: Hauptsache, wir sind dabei!

00:14:17: Darauf zur Antworten unterlasse ich.

00:14:19: Sorin Rado stellt sich unterdessen vor das Publikum.

00:14:22: in der rechten Hand hält er seinen neuesten Bestseller bereit.

00:14:25: Ich muss schmunzeln, als Rado sich vorstellt und mir dabei immer wieder vorwurfsvoll in die Augen blickt, als wolle er mir sagen – wegen dir stelle ich mich vor!

00:14:34: Wegen dir, die du mir noch keines meiner Bücher gelesen hast.

00:14:38: Wegen Dir, die tu hier gar nicht

00:14:40: hinpasst.".

00:14:42: Als die Vorstellungsrunde zu Ende ist, bringt eine der Helfer einen Barhocker auf die Bühne.

00:14:47: Radu setzt sich, richtet sich das Mikrofon zurecht und beginnt anschließend damit aus seinem Buch vorzulesen.

00:14:54: Ich kann es doch immer nicht fassen, daß er uns jetzt höchstpersönlich vorlässt flüstert mir Dominika mit einem vorfreudigen Grinsen zu, als hätte sie erwartet, dass es sich nur um einen Scherz handel würde.

00:15:05: Wenn ich oben an der Decke den Kronleuchter studiere und zur Erratenversuche wie viele Glastropfen er wohl beinhaltet, stupst mich Dominika genervt mit dem Ellbogen an, sodass ich meine Konzentration gezwungenermaßen wieder nach vorne und auf die Lesung von Radu richten muss.

00:15:20: Esmeralda liest sich im Mitten des Waldes in die Arme des Fremdenfallen.

00:15:24: Er spürte ihre Angst und zugleich die Erleichterung, daß sie nicht mehr allein war.

00:15:29: Im schimmernden Mondlicht starte er auf ihren Hals.

00:15:32: Dabei fühlte er wie das Blut in ihren Adern pulsierte.

00:15:35: Sein Durst war groß ebenso der Drang sie zu beglücken.

00:15:39: Seine Hand begann in ihrer Teile nach unten zu rutschen – dann während des Küssen fing der Vampir an den Hintern des jungen Mädchens zu kneten!

00:15:47: Ich beginne ungewollt zu kichern und das anscheinend ein wenig so laut, sodass Rado eine kurze Pause einlegt und zu mir

00:15:53: schaut.".

00:15:54: Auch einige der Gäste drehen sich genervt um, wohl darüber entsetzt, dass jemand die Lesung amüsant findet.

00:16:00: Dominikas Ellbogen trifft mich erneut, gefolgt von einem gemurmelten Sorry in Richtung der Leute vor uns.

00:16:07: Wie soll sie sich für mich entschuldigt?

00:16:08: ist mir schleierhaft!

00:16:10: Ich reise mich zusammen und versuche, mich der Ernsthaftigkeit meiner Umgebung

00:16:13: anzupassen.".

00:16:15: Radu liest weiter vor Esmeralda begann den Schwanz des Fremden zu streicheln, der harte Schaft in Kombination mit ihrer Angst erregte sie.

00:16:23: Sie wurde feucht und willig!

00:16:25: Ich beforste sich – über den weiteren Verlauf des Geschehens oder dem fremden Gedanken machen konnte – drückte er sie gegen eine Birke und kniete vor sie hin um sie zu leckern.

00:16:36: Mein Blick schweifte ihn über zu Dominika die ihrem Autor und Gott zuhört als würde er gerade den Sinn des Lebens

00:16:41: erläutern.".

00:16:43: Ich versuche, die Worte Radus auszublenden und beginne stattdessen, ihn ausgiebig zu mussten.

00:16:48: Es ist erstaunlich wie emotionsloser wirkt – nicht vom Tonfall her, sondern durch seine Mimik!

00:16:54: Seine Ausstrahlung is mir auch jetzt noch genauso unsympathisch wie zuvor auf der großen Werbetafel vor dem Eingang.

00:17:00: Was Dominika und die anderen Gäste an ihm und seinen Büchern so faszinieren finden, bleibt mir ein Rätsel.

00:17:06: Doch egal… Auch ich lese Bücher, den Dominika keine Begeisterung entgegenbringen

00:17:10: kann.".

00:17:13: Von hinten gegen den Baum.

00:17:15: Ich bin einfach nur fassungslos darüber, wie plump der Text es angeblich im Besten Autors ist.

00:17:20: Plötzlich lande ich direkt in seinem Fokus.

00:17:22: Die Art, wie er mich anblickt macht mir Angst.

00:17:25: Es ist, als würde er durch mich hindurch schauen Als würde er ihm meine Seele sehen Und das auf eine unangenehme Art und Weise Als würde ihn mich belächeln Auf mich herabschauen und sich denken Ach du Arm ist nichts!

00:17:39: Ich weiche seinen Blick aus und erliest weiter die sechs Szene im Wald vor.

00:17:43: Ich frage mich, was in den Köpfen der Anderen vorgeht.

00:17:46: Zwei junge Frauen schräg rechts von uns himmeln Radu regelrecht an.

00:17:50: In ihren Gedanken schlüpfen sie wohl gerade in die Rolle der Esmeralda, die im Wald gegen den Baum gebummst

00:17:54: wird.".

00:17:56: »Ich frage dich, warum für gewisse Menschen Sex überhaupt so eine große Bedeutung hat?

00:18:00: Ich hatte mein erstes Mal mit siebzehn – es war ganz nett gewesen – jedoch hatte ich mehr davon erwartet!

00:18:05: Nach drei Minuten war alles vorbei.

00:18:07: Ein Jahr später hatte ich meinen ersten festen Freund Loris.

00:18:10: Mit ihm war das sehr romantisch...«.

00:18:12: Nach zwei Jahren ging die Beziehung in die Brüche.

00:18:15: Wir hatten uns auseinandergelebt.

00:18:17: Danach habe ich fast drei Jahre Pause gemacht, dann kam Robin.

00:18:21: Unsere Beziehungen war sehr erfüllend – zumindest für mich!

00:18:24: Wir hatten oft sechs aber zu wenig für seine Vorstellungen.

00:18:28: Nach einem halben Jahr erwischte ich ihn bereits mit unserer Nachbarin Jessie bei einem Quickie im Waschkeller.

00:18:33: Seit diesem Moment habe ich Männern abgeschworen auch wenn ich weiß dass sich das eines Tages wieder ändern wird, aber aktuell bin ich weiter von

00:18:39: entfernt.".

00:18:40: Meine Gedankengänge werden durch Applaus unterbrochen.

00:18:43: Rado erhebt sich und verbeugt sich wie ein Schauspielramente eines Theaterstücks.

00:18:47: Unglaublich, wofür man heutzutage Applaus erhalten kann, denke ich mir, als ich gleichzeitig den Gruppenzwang nachgebe um mitklatsche.

00:18:56: Würde einen Normalbürger so wie Rado in der Öffentlichkeit sprechen, würden ihnen die anderen als Sexisten einstufen?

00:19:02: Würde einem Patient seiner Psychiatrin von solchen Fantasien erzählen, bekäme er eine Therapie aufgebrummt!

00:19:08: Scheibt es jemand, jedoch in einem Buch und veröffentlichtes, so erhält der Geld Verheerung unverdammt viel Applaus.

00:19:15: Erneut muss ich lächeln um mir zugleich eingestehen, sich froh bin hier zu sein, denn das alles hier ist eine neue Erfahrung und genau solche machen das Leben ja bekanntlich

00:19:23: interessanter.".

00:19:25: Die Gäste erheben sich.

00:19:26: Einige

00:19:27: v.a.,

00:19:27: junge Frauen stürmen nach vorne um sich noch ein Selfie oder ein weiteres Autogramm zur Gattern... Dominika empfährt ein lauter Seufzer, dann bedankt sie sich bei mir fürs Mitkommen und bedeutet mir, dass wir aufbrechen können.

00:19:40: Nur wenige Minuten später sitze ich in der Straßenbahn.

00:19:43: Währenddich Retour in Richtung Bündblitz fahre, sitzt Dominika im Tram in Richtung Ostring – ich erhalte eine WhatsApp-Nachricht von ihr!

00:19:50: Ein Foto der ersten Buchseide mit der Widmung für die hübsche Dominika.

00:19:55: Bevor ich darauf mit einem kurzemotiv antworten kann, fügt sie seinen Satz »Och erfindet mich hübsch hinzu«.

00:20:01: Und des lieben Friedens willen, sende ich ihr ein Herz.

00:20:04: Gerade als ich mein Smartphone wegpacken will, folgt die nächste

00:20:07: Nachricht.".

00:20:09: »Was hat er bei dir reingeschrieben?«.

00:20:10: – hätte Dominika mich nicht daran erinnert, hätt' dich das Buch in meiner Tasche komplett vergessen!

00:20:15: Ich hole es hervor.

00:20:17: Der Anblick des Covers auf dem Handschellen und eine Rose abgebildet sind lassen mich erröten.

00:20:22: Ich schaue mich kurz um, ob hoffentlich niemand bemerkt mit welchem Buch ich hier in der Straßendbahn sitze.

00:20:27: Dann klappe ich es auf... Ich muß dich treffen, um mit dir sprechen.

00:20:32: Sorin Radu!

00:20:34: Beim Anblick der Worte erstahre ich.

00:20:36: Als ich weiter unten auch noch seine Handynummer entdecke, könnte ich kotzen.

00:20:40: Hallo?

00:20:41: Dominika schießt mit deiner weiteren Textnachricht nach.

00:20:44: Ich fotografiere lediglich das Sorin-Radu ab und meine beste Freude nicht eifersüchtig zu machen.

00:20:49: Ich muss mit Dir reden – diese Worte halten durch meinen Kopf.

00:20:53: Was für eine billige Anmache denke ich mir….

00:20:55: Bereits das Wort muss stört mich, denn es zeigt mir wie sehr von sich eingenommen er ist.

00:21:00: Ich klappe das Buch zu und verstaue es wieder in meiner Tasche.

00:21:04: Keine besonders kreative Widmung aber wenigstens war es kostenlos, kommentiert Dominika mein Foto.

00:21:09: Kostenlos?

00:21:11: Für mich fühlte ich an als hätte ich diese Widmungen mit einem Teil meiner Seele

00:21:20: bezahlt.".

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